So bleibt dein Hund im Alter fit und gesund: Tipps von der Hundeexpertin
Wenn dein Hund älter wird, fällt es ihm vielleicht schwerer, mit den Herausforderungen des Lebens zurechtzukommen. Ob es nun um Krankheiten oder stressige Ereignisse wie einen Umzug oder die Ankunft eines neuen Familienmitglieds geht – die Pflege eines älteren Hundes kann etwas mehr Aufmerksamkeit erfordern.
Wenn Hunde altern, durchlaufen sie eine natürliche Veränderung, die als Gebrechlichkeit bezeichnet wird und unter anderem einen Verlust an Energie und Begeisterung für alltägliche Aktivitäten mit sich bringen kann.
Wie kannst du also dafür sorgen, dass dein Hund auch im Alter gesund bleibt? Die gute Nachricht ist: Es gibt viele Möglichkeiten, ältere Hunde zu betreuen und ihnen zu helfen, in Würde alt zu werden. Wenn du diese Tipps befolgst, unterstützt du deinen Hund dabei, unabhängig von seinem Alter ein glückliches und gesundes Leben zu führen.
Tipp 1: Regelmäßige Spaziergänge
Spazierengehen ist eine grundlegende Aktivität im Leben eines Hundes und bietet viele Vorteile wie die Erkundung der Umgebung mit der Nase (durch das Erschnüffeln verschiedener Gerüche auf dem Spaziergang), sozialen Kontakt und körperliche Bewegung. Auch wenn man Spaziergänge leicht mit Sport verwechseln kann, ist es bei der Pflege älterer Hunde wichtig, daran zu denken, dass es beim Spazierengehen nicht ausschließlich um körperliche Aktivität gehen muss.
Während des Spaziergangs profitiert dein alter Hund am meisten davon, wenn er die Umgebung beschnuppern und markieren kann. Wenn Hunde älter werden, vertragen sie vielleicht weniger Bewegung, genießen es aber viel mehr, ihre Umgebung zu beobachten, als in jungen Jahren. Bei der Pflege eines älteren Hundes ist es hilfreich, zusätzliche Pausen in den Spaziergang einzubauen, damit er Zeit hat, in Ruhe die Umgebung zu erkunden und sich zu erholen. So kann dein alter Hund den Spaziergang in seinem eigenen Tempo fortsetzen.

Tipp 2: Ausreichende Ruhe
Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Pflege deines älteren Hundes ist es, sicherzustellen, dass er genug Schlaf bekommt, um neue Energie zu tanken. Auch wenn ältere Hunde viel schlafen, sind sie zu Hause oft sehr aufmerksam. Vielleicht fällt dir auf, dass sie dir von Zimmer zu Zimmer folgen oder beobachten, ob du das Haus verlässt.
Damit dein Hund eine ruhigere Ruhephase genießen kann, ist es wichtig, ihm zu signalisieren, dass du das Haus verlässt, bevor du dich zum Gehen fertig machst. So kannst du vermeiden, dass dein Hund übermäßig wachsam ist, und ihm zu einem besseren Schlaf verhelfen.
Tipp 3: Stressbewältigung
So sehr wir uns selbst ein stressfreies Leben wünschen würden, ist Stress doch ein fester Bestandteil des Lebens – sowohl für uns als auch für unsere Hunde. Wir alle sind täglich mit stressigen Situationen konfrontiert, und wenn Hunde älter werden, kann ihre Stressresilienz nachlassen. Deshalb ist es bei der Pflege eines älteren Hundes besonders wichtig, ihm in stressigen Zeiten zusätzliche Unterstützung zu bieten.
Neben dem Vermeiden stressiger Situationen und der Aufrechterhaltung einer vorhersehbaren Routine kannst du deinem Hund mit Entspannungsübungen, Geruchsreizen und ruhigen Rückzugsorten helfen, sich zu erholen. Das ADAPTIL Calm Halsband ist wirksam beim Stressmanagement bei Hunden jeden Alters und setzt ein beruhigendes Pheromon frei, das älteren Hunden hilft, sich überall sicher zu fühlen.
Tipp 4: Gesunde Ernährung
Bei einer gesunden Ernährung für Hunde geht es nicht nur darum, was sie fressen, sondern auch darum, wie sie fressen. Eine gesunde, an ihr Alter und ihren Aktivitätsgrad angepasste Ernährung ist für das allgemeine Wohlbefinden älterer Hunde unerlässlich.
Die Verwendung von handelsüblichen oder selbstgebauten Futterspendern während der Mahlzeiten ist eine tolle Möglichkeit, die Gesundheit deines älteren Hundes zu fördern. Sie regen zu sanfter körperlicher Bewegung, geistiger Anregung und einer bereichernden Umgebung an.

Tipp 5: Einen Sinn im Leben haben
Man könnte leicht denken, dass unsere Hunde glücklicher sind, wenn wir ihnen alles einfacher machen. Hunde brauchen jedoch ein Gefühl von Sinnhaftigkeit und das Gefühl, dazuzugehören. In der Hundeverhaltensforschung wird dies zunehmend als wichtig für das Wohlbefinden von Hunden anerkannt, insbesondere von älteren Hunden.
Deinem Hund einen Sinn zu geben, kann bedeuten, dass er sich um sein Revier kümmert, spielt, die Umgebung erkundet, sich pflegt und gesunde soziale Beziehungen pflegt. Bei der Betreuung älterer Hunde ist es wichtig, diese Aktivitäten zu fördern, damit sie geistig angeregt, beschäftigt und glücklich bleiben.
Tipp 6: Gesunde soziale Beziehungen
Es ist entscheidend, gesunde soziale Beziehungen zu allen Mitgliedern des Haushalts zu fördern, egal ob Mensch, Hund oder Katze. Positive Beziehungen helfen deinem Hund, sich von anderen respektiert und wohl zu fühlen, sodass er ohne Angst oder Anspannung angenehm mit ihnen interagieren kann.
Tipp 7: Regelmäßige tierärztliche Vorsorge
Regelmäßige und vorbeugende tierärztliche Vorsorge ist in jedem Alter wichtig, besonders aber für ältere Hunde. Je früher eine Krankheit erkannt und vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden, desto besser kann dein Hund damit umgehen.
Regelmäßige Tierarztbesuche sind ein wichtiger Teil der Pflege deines älteren Hundes, da sie dabei helfen können, Probleme mit Zahn- und Gelenkschmerzen zu erkennen, die sich unbemerkt entwickeln, aber das Wohlbefinden deines Hundes ernsthaft beeinträchtigen können, ebenso wie andere gesundheitliche Probleme

Tipp 8: Selbstständigkeit fördern
Mit zunehmendem Alter brauchen manche Hunde möglicherweise Hilfe um Zugang zu bestimmten Orten oder Futter erhalten, z. B. dass sie auf das Sofa gehoben werden oder dass ihnen die Tür geöffnet wird, um nach draußen zu gehen. Wenn du wissen willst, wie du deinen Hund gesund hältst, ist es wichtig, seine Selbstständigkeit zu fördern, damit er Zugang zu allen notwendigen Ressourcen hat, die er für sein Wohlbefinden braucht, darunter:
- Futter
- Orte zum Urinieren und Kotabsetzen
- Sichere Bereiche
- Spielzeug
Das hilft, unnötige Abhängigkeit von uns zu vermeiden und stärkt gleichzeitig sein Selbstvertrauen und sein Wohlbefinden.
Indem du diese Tipps zur Pflege älterer Hunde befolgst, kannst du die Gesundheit deines Hundes unterstützen und ihm helfen, aktiv zu bleiben und mit seiner Umgebung in Verbindung zu bleiben. Führe Veränderungen schrittweise ein, da jeder Hund seine eigenen Vorlieben hat, und mit der Zeit wirst du herausfinden, welche Aktivitäten ihn am meisten motivieren.
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