Wie du deinen Welpen daran gewöhnst, alleine zu bleiben

Wie du deinen Welpen daran gewöhnst, alleine zu bleiben
Wie du deinen Welpen daran gewöhnst, alleine zu bleiben

Das Leben ist oft hektisch, und es wird Momente geben, in denen du deinen Hund für kurz allein zu Hause lassen musst. Auch wenn es anfangs schwerfällt, wird es deinem Welpen später viel leichter fallen, allein zu sein. Hunde sind von Natur aus gesellige Tiere. Aber es hilft es ihnen, ruhig zu bleiben, wenn du deinen erwachsenen Hund alleine lassen musst, wenn du sie schon als Welpe daran gewöhnst, allein zu sein.

Wenn du weißt, wie du deinem Welpen helfen kannst, ruhig zu bleiben, wenn er allein zu Hause ist, fällt es ihm leichter, sich einzuleben, und du beugst Anzeichen von Langeweile, Frustration oder Angst vor.

Wenn du deinen Welpen daran gewöhnen willst, alleine zu bleiben, helfen dir die folgenden sechs Schritte dabei.

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Tipp 1: Fang klein an

Wenn du anfängst, deinen Welpen allein bleiben zu lassen, ist es wichtig, die Zeit zunächst sehr kurz zu halten, z. B. indem du nur ganz kurz den Raum verlässt und dann wieder zurückkommst. Du kannst die Zeit dann schrittweise verlängern, sobald du merkst, dass dein Welpe mit der aktuellen Zeitspanne zurechtkommt. Übe das so lange, bis du an den Punkt kommst, an dem du ihn länger allein lassen kannst, damit er versteht, dass du immer wieder zurückkommst.

Geduld ist entscheidend, wenn du einem Welpen beibringst, allein zu sein. Geh die Dinge langsam an und halte die Zeiten so kurz wie möglich. Besonders am Anfang solltest du deinen Vierbeiner nicht Stunden alleine lassen.

Um deinem Welpen die Umstellung zu erleichtern, kann es hilfreich sein, Elemente einzubauen, die Teil deiner Abgangsroutine sind. Das wären zum Beispiel das Anziehen deiner Schuhe und das Aufheben deiner Schlüssel. Führe aber jeden Schritt schrittweise ein, damit dein Welpe lernt, dass diese Handlungen bedeuten, dass du gehst, aber dass du wiederkommst.

Versuche, kurze Trennungsphasen in deinen Tagesablauf einzubauen, damit er sich an diesen Gedanken gewöhnt. Du könntest ihn in einem Zimmer lassen, während du sein Frühstück vorbereitest. Oder einfach für eine Minute den Raum verlassen und dann zurückkommen. Das hilft ihm, Selbstständigkeit zu entwickeln und zu lernen, sich für kurze Zeit zu beruhigen und zu entspannen, wenn er deine Aufmerksamkeit nicht hat.

Tipp 2: Schaffe einen sicheren Ort

Dein Welpe braucht einen sicheren Ort. Einen festen Platz für deinen Welpen einzurichten, hilft ihm, sich entspannter und weniger ängstlich zu fühlen, wenn du nicht da bist.

Indem du ihm einen vertrauten Ort bietest, schaffst du eine ruhige Zone, in der er sich ausruhen und sicher fühlen kann. Das trägt was dazu bei, dass der Übergang zum Alleinsein mit der Zeit weniger unvorhersehbar und besser zu bewältigen ist.

Wenn du einem Welpen ans Alleinsein gewöhnen willst, kannst du einen sicheren Ort schaffen, indem du:

  • Vertraute Gegenstände hinzufügst – stelle die Sachen deines Welpen in diesen Bereich, wie zum Beispiel ein gemütliches, bequemes Bett, Wasser und ein beruhigendes Spielzeug.
  • Schließe einen ADAPTIL Calm Verdampfers an – dieser Verdampfer sendet ein Pheromonsignal an deinen Welpen, ähnlich dem, das seine Mutter produziert hätte, und bietet ihm Trost und Geborgenheit. Das ist eine tolle Möglichkeit, ihm zu helfen, sich in diesem Bereich zu Hause sicher zu fühlen – auf eine Art, die nur Hunde verstehen können!
  • Schaffe positive Assoziationen – positive Verstärkung, wie zum Beispiel Leckerlis, wenn er sich dafür entscheidet, diesen Bereich zu nutzen, hilft ihm, ihn als einen Ort des Trostes und der Belohnung zu sehen.

Tipp 3: Biete Ablenkungen an

Um deinem Welpen zu helfen, sich auch ohne dich sicher zu fühlen, kannst du Ablenkungen anbieten. Kausnacks, gefüllte Spielzeuge, Futterautomaten oder Schnüffelmatten halten ihn beschäftigt, wenn er allein ist.

Diese Ablenkungen sind besonders hilfreich, wenn dein Welpe noch lernt, allein zu bleiben und dabei entspannt ist. Wenn er jedoch weint oder ängstlich wird, zeigt das, dass er Stress empfindet. Vielleicht fühlt er sich mit Futter oder Spielzeug unwohl, oder die Ablenkung selbst erinnert ihn an die Trennung. In diesem Fall zwinge ihn nicht dazu, sondern hole dir Rat bei deinem Tierarzt oder einem qualifizierten Hundeverhaltensberater, um ihm richtig zu helfen.

Tipp 4: Halte dich an feste Routinen

Eine feste Routine beim Training eines jungen Hundes, allein zu sein, hilft ihm, sich sicher und ruhig zu fühlen. Welpen blühen bei Struktur auf und wenn sie wissen, was sie erwartet. Daher hilft eine feste Routine dabei, Unvorhersehbarkeiten zu vermeiden. Wenn du die Zeiten, zu denen du deinen Welpen allein lässt, einheitlich und vorhersehbar gestaltest, hilft ihm das, weniger ängstlich zu sein, da er weiß, wann du gehst und dass du zurückkommst.

Hier sind ein paar Routinen, die deinem Welpen helfen können, die Zeit allein zu Hause zu bewältigen:

  • Bewegung vor dem Weggehen – ein langer Spaziergang oder eine Spielrunde vor deiner Abreise hilft, Langeweile und Unruhe zu verringern.
  • Geistige Anregung – wenn du ihm eine Beschäftigung oder ein Puzzlespielzeug gibst, erhält er geistige und körperliche Anregung, die ihn unterhält. Achte darauf, wie lange das Spielzeug oder der Kausnack hält, damit es spannend bleibt, ohne Frustration zu verursachen.
  • Feste Fütterungszeiten – ein regelmäßiger Fütterungsplan schafft ein Gefühl der Stabilität, sodass dein Welpe weiß, was ihn erwartet.
  • Hintergrundgeräusche – manche Hunde finden Trost in Hintergrundgeräuschen wie Musik. Probier doch mal unsere ADAPTIL-Playlist mit beruhigender Musik aus, die speziell dafür entwickelt wurde, deinem Hund zu helfen, sich zu entspannen, während du weg bist.

Tipp 5: Halte das Verlassen und die Rückkehr ruhig

Das Vermeiden von großen Auf- und Abtritten kann deinem Welpen helfen, sich an das Alleinsein zu gewöhnen. Wenn du beim Verlassen und Zurückkommen ruhig bleibst, unterstützt du ihn dabei, gelassen zu bleiben, während er allein zu Hause ist. Übermäßig dramatische Abschiede oder stürmische Begrüßungen können seine Gefühle unnötig belasten und die Übergänge stressiger machen.

Um das Verlassen und Zurückkommen ruhig zu gestalten, kannst du zum Beispiel eine sanfte Begrüßung wählen, wenn du heimkommst. Diese wird gefolgt von etwas engerer Interaktion, sobald dein Welpe sich beruhigt hat. Auch eine feste Abschieds-Routine, etwa ein ruhiges „Tschüss“ kombiniert mit einem Spielzeug, kann ihm ein klares Signal der Ruhe geben.

Es ist wichtig, deinen Welpen nicht länger allein zu Hause zu lassen, als er damit zurechtkommt. Wenn nötig, überlege dir Möglichkeiten, dies zu erleichtern, z. B. indem ein Freund, ein Familienmitglied oder ein Nachbar Zeit mit ihm verbringt, oder indem du Optionen für eine Hundetagesstätte in Betracht ziehst.

Tipp 6: Gib emotionale Sicherheit

Wenn dein Welpe bellt, während du den Raum verlässt, im Haus sein Geschäft verrichtet oder an Gegenständen kaut, ist das ein Zeichen von Stress. Bestrafe ihn nicht. Strafen verschlimmern die Situation und können eure Bindung schwächen.

Finde stattdessen die richtigen Momente, um deinen Hund entspannt zu belohnen und zu loben, zum Beispiel wenn er entspannt und ruhig ist. Durch ruhige Bestätigung lernst du deinem Welpen, welche positiven Verhaltensweisen du von ihm erwartest, und stärkst sein Selbstvertrauen. Das hilft ihm, deine Erwartungen zu verstehen, und festigt eure gemeinsame Bindung.

Wenn dein Welpe Schwierigkeiten hat, länger allein zu bleiben, oder Anzeichen von Stress zeigt wie zerstörerisches Verhalten oder Weinen, solltest du deinen Tierarzt um Rat fragen. Er kann im schlimmsten Fall gesundheitliche Probleme ausschließen.

Weitere Tipps, zum Thema Hundeverhalten, Hundetraining und Alleinbleiben Hund findest du in unseren ADAPTIL-Artikeln online. Und wenn du schon einmal hier bist, vergiss nicht, dich für unseren Newsletter anzumelden, um über die neuesten Tipps und Ratschläge auf dem Laufenden zu bleiben!

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