Welche Pflanzen sind giftig für Hunde?

Geschrieben von ADAPTIL Expert, Veröffentlicht auf August 10, 2023

 

Wir alle wissen, dass Hunde von Natur aus neugierige Wesen sind, aber könnte es auch gefährlich werden, wenn sie ihre Umwelt erkunden? Einige Pflanzen können giftig sein und deinem Hund schaden. Wir haben einen hilfreichen Leitfaden zusammengestellt, damit du weißt, worauf du achten musst. 

Sind Pflanzen giftig für Hunde? 

Hunde lieben es, die Welt um sich herum zu entdecken und dabei verlassen sie sich stark auf ihren Geruchssinn. Leider birgt diese Neugierde das Risiko, dass sie versehentlich eine Pflanze anknabbern oder sogar fressen, die sie nicht fressen sollten! In manchen Fällen können diese Pflanzen giftig sein. 


Es ist wichtig zu wissen, dass nicht alle Teile einer Pflanze unbedingt giftig sind. Zum Beispiel sind grüne Blätter oft ein größeres Problem als abgefallene braune Blätter, außerdem sind Beeren gefährlicher als Stängel. Trotzdem ist es sinnvoll, deinen Hund von der ganzen Pflanze fernzuhalten, um sicher zu sein. 

Nachfolgend findest du eine Liste von Pflanzen, die für Hunde giftig sind. Bitte beachte, dass diese Liste nicht endgültig ist und je nach Region variieren kann. 

Golden Retriever sitzt unter einem Baum

Für Hunde giftige Pflanzen - worauf du achten musst 

  • Azalee 
  • Bergenien (Elefantenohrpflanzen) 
  • Zwiebeln (Glockenblumen, Narzissen, Hyazinthen, Tulpen usw.) 
  • Rizinuspflanze 
  • Krokusse 
  • Rittersporn (Delphinium) 
  • Fingerhut 
  • Riesenbärenklau 
  • Stechpalme 
  • Rosskastanie 
  • Efeu 
  • Goldregen 
  • Lilien 
  • Mistel 
  • Zwiebelgewächse (Allium) 
  • Kartoffelgewächse 
  • Pieris 
  • Prunus-Familie (Aprikosen, Kirschen, Pflaumen etc.) 
  • Rhabarberblätter 
  • Platterbse 
  • Tomatenpflanze (obwohl Tomaten selbst in Ordnung sind) 
  • Wisteria 
  • Eibe 

Wenn du dich nicht besonders gut mit Pflanzen auskennst, ist es natürlich schwierig zu erkennen, um welche Pflanze es sich handelt. Eine Lösung ist, eine App herunterzuladen, mit der du die Pflanze durch Fotos identifizieren kannst. Wenn du dir Sorgen machst, dass eine Pflanze für deinen Hund gefährlich ist, kannst du sie auch deinem Tierarzt zeigen. Er wird dich am besten beraten können. 

Frau geht mit Hund spazieren

Bist du besorgt, dass dein Hund eine giftige Pflanze gefressen hat? 

Wenn du glaubst, dass dein Hund etwas verschluckt hat, das gefährlich sein könnte, wende dich sofort an deinen Tierarzt. Sag ihm, was er gefressen hat, wann, wie viel und welche Symptome du beobachtet hast. 

Symptome, auf die du achten solltest, sind: 

  • Sabbern 
  • Viel Durst und vermehrtes urinieren 
  • Appetitlosigkeit 
  • Wenig Energie 
  • Erbrechen und Durchfall 
  • Blasses Zahnfleisch 
  • Zuckungen 
  • Zusammenbruch 

Tipps zur hundefreundlichen Gestaltung deines Gartens 

Giftige Pflanzen im Freien zu erkennen, ist der erste Schritt, um deinen Garten sicherzumachen, aber es gibt noch weitere Vorsichtsmaßnahmen, die du treffen kannst: 

Grasschnitt und Kompost - Diese können gefährliche Schimmelpilze oder Bakterien enthalten. Deshalb solltest du sicherstellen, dass dein Kompost in einem sicheren Bereich oder in einem Behälter aufbewahrt wird, zu dem dein Hund keinen Zugang hat. 



Pilze - Nicht alle Pilze sind giftig, aber einige können lebensbedrohlich sein. Kontrolliere deinen Garten, um zu sehen, ob Pilze wachsen. Am ehesten findest du Pilze im Herbst, wenn es warm und feucht ist, also sei dann besonders aufmerksam. 

Grassamen - Die Samen können sich in der Haut deines Hundes festsetzen, vor allem an den Pfoten und Ohren, und Reizungen und Infektionen verursachen. Und vergiss nicht, dass dies überall gilt, wo langes Gras wächst, nicht nur in deinem Garten! 

Pestizide, Düngemittel und Unkrautvernichter - Diese enthalten oft giftige Inhaltsstoffe, daher solltest du es vermeiden, die Bereiche zu besprühen, in denen sich dein Hund aufhält. Wenn du bestimmte Bereiche deines Gartens behandeln musst, verwende ein haustierfreundliches Produkt, damit dein Hund zufrieden ist. 

Eicheln - Eine einzige Eichel kann Erbrechen, Durchfall und Schläfrigkeit verursachen. Wenn sie häufiger gefressen werden, können sie auch Nieren- oder Leberprobleme verursachen. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, wonach dein Vierbeiner wühlt! 

Sichert euren Garten! Wir wissen, dass Hunde gerne auf Entdeckungstour gehen, aber manchmal kann diese Neugierde zu Problemen führen! Sorge dafür, dass dein Garten sicher ist, damit dein Hund nicht mit giftigen Pflanzen in Kontakt kommt.

Verwende das ADAPTIL Calm Halsband als Trainingshilfe. Wenn du deinem Hund beibringst, welche Bereiche des Gartens er meiden soll, kannst du ein ADAPTIL Calm Halsband verwenden, um ihm zu helfen, entspannt zu bleiben und sich an seine neue Umgebung anzupassen. 


Entmutige deinen Hund nicht vom Erkunden. Wenn dein Hund es liebt, im Garten zu graben und zu entdecken, solltest du ihn dazu ermutigen! Du könntest einen speziellen Platz zum Graben und Spielen einrichten, verschiedene Strukturen für deinen Hund schaffen oder die Beete erhöhen, um den Zugang zu den Pflanzen zu begrenzen. 

Welche Pflanzen sind giftig für Hunde?

Gibt es giftige Zimmerpflanzen für Hunde? 

Nicht nur Pflanzen im Freien können giftig für Hunde sein, sondern auch einige Zimmerpflanzen. Wenn du Zimmerpflanzen zur Dekoration deines Zuhauses in Betracht ziehst, solltest du diese vermeiden: 

  • Aloe 
  • Amaryllis 
  • Hahnenfuß 
  • Friedenslilie 
  • Weihnachtssterne 
  • Yucca 

Außerdem wird häufig gefragt, ob Weihnachtssterne und Lilien für Hunde giftig sind. Die Antwort auf beide Fragen lautet: Ja! Vermeide sie in deinem Haus, wenn du einen Hund hast, oder oft Hunde in dein Haus kommen. 

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