Warum Hunde nicht spazieren gehen wollen und wie man ihnen hilft
Spazierengehen ist oft das Highlight des Tages für Hunde und kann auch uns Menschen richtig gute Laune machen! Aber nicht alle Hunde sehen das so. Dein Hund geht nicht an der Leine?
Manchmal mögen wir das Spazierengehen vielleicht mehr als unsere Hunde. Wenn dein Hund sich weigert, spazieren zu gehen, solltest du erst mal den Grund dafür verstehen, bevor du versuchst, ihn zum Mitgehen zu überreden.
Wenn du verhaltensbezogene, emotionale oder körperliche Faktoren berücksichtigst, kannst du besser verstehen, warum das Spazierengehen mit deinem Hund schwierig sein könnte.
In diesem Blog gehen wir auf einige Gründe ein, warum dein Hund nicht spazieren gehen möchte, und zeigen dir, wie du ihm helfen kannst.
Häufige Gründe, warum Hunde Spaziergänge vermeiden
Hunde können aus verschiedenen Gründen auf Spaziergänge verzichten, also schauen wir uns diese zunächst einmal an. Dieses Verhalten kann folgende Ursachen haben:
Verhaltensbezogene oder emotionale Ursachen
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Angst vor bestimmten Auslösern, wie anderen Hunden, lauten Geräuschen oder Verkehr
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Negative Erfahrungen in der Vergangenheit, wie unerwünschte Aufmerksamkeit von anderen Hunden, ein vorbeifahrendes Fahrrad, das sie erschreckt, plötzliche laute Straßengeräusche, Verletzungen oder Feststecken
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Mangelndes Selbstvertrauen oder mangelnde Sozialisierung
Gesundheit
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Schmerzen oder Unbehagen wie steife Gelenke oder eine Verletzung an der Pfote
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Krankheit oder Müdigkeit
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Altersbedingte Veränderungen, zum Beispiel können Welpen und ältere Hunde unterschiedliche Bedürfnisse und Energieniveaus haben.
Umwelt
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Wetterbedingungen wie Hitze, Kälte, Regen oder Gewitter
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Überreizende oder chaotische Umgebung
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Die Tageszeit, da manche Zeiten geschäftiger und lauter sein können als andere
Das Verhalten deines Hundes beobachten und verstehen
Wenn du herausfinden möchtest, warum dein Hund sich weigert, spazieren zu gehen, ist es wichtig, sein Verhalten zu beobachten und zu verstehen.
Achte beim Spazierengehen mit deinem Hund auf Körpersignale wie Zögern, eingezogene Rute, zurückgelegte Ohren, Hecheln (wenn es nicht heiß ist oder er nicht müde ist), Lippenlecken, Zurückziehen oder Vorwärtsstürzen. Wenn du mehr über das Lesen der Körpersprache von Hunden erfahren möchtest, probier doch unseren Kurs zur Körpersprache von Hunden aus!
Ein hilfreicher Tipp für Spaziergänge mit deinem Hund ist das Führen eines Spaziergangstagebuchs. Das hilft dabei, sein Verhalten besser beobachten zu können.
Achte dazu auf deinen Hund und seine Umgebung, damit du notieren kannst, wann, wo und was passiert ist und wie dein Hund reagiert hat. Dies kann dir helfen, Muster zu erkennen und festzustellen, welche Probleme deinen Hund möglicherweise beeinträchtigen.
Neben der Beobachtung des Verhaltens deines Hundes ist es auch wichtig, medizinische Probleme mit deinem Tierarzt auszuschließen. Dies ist besonders wichtig, wenn die Abneigung gegen Spaziergänge neu und anhaltend ist oder du Anzeichen dafür bemerkst, dass dein Hund Schmerzen oder Unbehagen hat.

Möglichkeiten, deinen Hund zum Spazierengehen zu motivieren
Wenn sich das Gassi gehen mit deinem Hund als schwierig erweist, probier diese Tipps zum Gassi gehen aus:
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Fang klein an – Beginne mit kurzen, stressfreien Spaziergängen in einer ruhigen Gegend. Lass deinen Hund das Tempo und die Richtung bestimmen, damit er sich sicher und unter Kontrolle fühlt.
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Wähle Lieblingszeiten und -orte – Geh mit deinem Hund in ruhigen Tageszeiten spazieren, z. B. früh morgens oder spät abends. Vertraute Routen, von denen du weißt, dass dein Hund sie mag, stärken sein Selbstvertrauen. Passe die Route gegebenenfalls an, um bestimmte Bereiche zu vermeiden, z. B. ein Haus mit bellenden Hunden im Garten.
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Nutze positive Verstärkung – Belohne entspanntes Verhalten oder auch kleine Schritte in Richtung Spaziergang, wie z. B. sich nicht zu verstecken, wenn es Zeit ist, das Geschirr oder die Leine anzulegen. Mit Leckerlis, Lob und Spielzeug als Belohnung kannst du ihm helfen, das gewünschte Verhalten zu lernen.
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Vermeide Gewalt – Zieh deinen ängstlichen Hund nicht und zwing ihn nicht zum Laufen, da dies die Situation nur verschlimmert. Dadurch wird er Spaziergänge nicht positiver sehen. Baue stattdessen durch Ermutigung und positive Verstärkung Vertrauen auf.
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Schaffe positive Assoziationen – Verbinde Spaziergänge mit angenehmen Aktivitäten wie Schnüffelspielen, Spielzeit oder dem Mitbringen eines Lieblingsspielzeugs oder Leckerlis.
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Finde alternative Möglichkeiten, den Tag deines Hundes zu bereichern – Jeder Hund ist anders, und manche brauchen mehr Zeit und Unterstützung als andere. Setze dich nicht unter Druck, mit deinem Hund spazieren zu gehen, wenn er noch nicht bereit dafür ist. Es gibt Alternativen für körperliche und geistige Stimulation, wie Spiele, Aktivitätsspielzeug, Geruchsarbeit und das Mieten von Hundewiesen nur für dich und deinen Hund.

Umgang mit spezifischen Ängsten
Ein Grund, warum dein Hund sich weigert, spazieren zu gehen, könnte sein, dass er mit spezifischen Ängsten zu kämpfen hat, die angegangen werden müssen. Wenn du vermutest, dass dein Hund solche Ängste hat, kannst du folgende Schritte unternehmen, um ihm zu helfen:
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Identifiziere Auslöser und desensibilisiere deinen Hund schrittweise.
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Probier ADAPTIL-Produkte wie das ADAPTIL Calm Halsband aus. Dieses fördert dank entspannender Pheromone das emotionale Wohlbefinden. Das bedeutet, dass das ADAPTIL Calm Halsband deinem Hund überall dabei hilft, sich sicher zu fühlen. Für zusätzliche Unterstützung kann das ThunderShirt von ADAPTIL sowohl draußen als auch drinnen getragen werden und hilft deinem Hund durch sanften Druck, sich in schwierigen Situationen entspannter zu fühlen.
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Nutze Gegenkonditionierung, um potenziell beängstigende Dinge mit positiven Erfahrungen zu verbinden.
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Wende dich an einen qualifizierten Verhaltensforscher oder Hundetrainer, um individuelle Ratschläge und Managementpläne zu erhalten.
Schaffe eine Routine
Hunde mögen Vorhersehbarkeit, daher hilft eine Routine deinem Hund, sich sicher, selbstbewusst und weniger ängstlich zu fühlen. Regelmäßige gemeinsame Spaziergänge sind ein guter Tipp für das Gassi gehen, da sie deinem Hund helfen, sich wohler zu fühlen und zu verstehen, was ihn erwartet und was ihm begegnen könnte.
Verwende beim Spazierengehen mit deinem Hund immer die gleiche Ausrüstung, wie Geschirr und Leine, um ihm ein Gefühl der Vertrautheit zu vermitteln. Es ist auch wichtig, dass die Ausrüstung gut passt und für deinen Hund beim Spazierengehen bequem ist.
Verwende vor, während und nach dem Spaziergang einen ruhigen und selbstbewussten Tonfall und eine Körperhaltung, die deinem Hund vertraut sind. Das hilft deinem Hund, sich entspannter zu fühlen, und verhindert, dass er bei neuen Eindrücken, Geräuschen oder Situationen nervös wird.
Spaziergänge angenehmer gestalten
Neben dem Training, wie dein Hund effektiv spazieren geht, ist es wichtig, dass Spaziergänge sowohl für dich als auch für deinen Hund angenehm sind. Hier sind einige Tipps für Spaziergänge mit dem Hund, die sie unterhaltsam und interessant machen:
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Lass deinen Hund schnüffeln und erkunden, da dies geistig bereichernd ist.
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Variiere gelegentlich die Routen, um die Spaziergänge interessant zu halten.
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Baue Trainingsspiele oder kleine Herausforderungen in die Spaziergänge ein.
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Geh mit einem vertrauten Hundefreund spazieren, wenn dein Hund die Gesellschaft genießt.
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Bleib ruhig und positiv, denn dein Hund nimmt deine Emotionen wahr!
Weitere Tipps zum Spazieregehen mit deinem Hund findest du in unseren ADAPTIL-Artikeln online. Und wenn du schon einmal hier bist, vergiss nicht, dich für unseren Newsletter anzumelden, um über die neuesten Tipps und Ratschläge auf dem Laufenden zu bleiben!