Muss mein Hund in die Hundeschule? 

Geschrieben von ADAPTIL Expert, Veröffentlicht auf April 11, 2022

Eine gute Hunde-Erziehung ist das A und O – Wir zeigen dir, ob die Hundeschule das richtige für euch ist! 

Das Training ist ein wichtiger Teil des Lebens eines Hundes. Es ist nicht nur wichtig für einen gut geschmierten Alltag, sondern regt den Hund auch geistig an und stärkt die Bindung zwischen dir und deinem vierbeinigen Begleiter. 

Hundeschule | Brauche ich einen Hundetrainer? 

Manche Hunde sind für das Training empfänglicher als andere. Dabei kommt es nicht nur auf die Rasse, sondern auch auf den jeweiligen Charakter des Hundes an. Es ist immer ratsam, sich zu informieren, bevor man einen neuen Hund in sein Zuhause aufnimmt – besonders wenn man zum ersten Mal einen Hund hält. Einige Hunderassen, wie Golden Retriever und Pudel, gelten als leichter zu erziehen, während der Afghanische Windhund zum Beispiel etwas mehr Zeit braucht! 

Hundehalter zögern häufig, einen Hundetrainer zu kontaktieren – aber wir dürfen nicht vergessen, dass das Leben in einer Menschenwelt für einen Hund sehr überwältigend sein kann. Das Training kann ihnen dabei helfen, unsere Erwartungen zu verstehen, soziale Fähigkeiten zu erlernen und das Leben in einer häuslichen Umgebung zu genießen.   

Hundeschule ja oder nein?Hundeschule | Was macht ein Trainer? 

Ein Hundetrainer kann dir dabei helfen, Techniken zu entwickeln, mit denen du und dein Vierbeiner in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren könnt. Er bringt dir bei, mit positiver Verstärkung zu trainieren und ein Belohnungssystem zu integrieren. Aber das wichtigste: Ein professioneller Hundetrainer kann dir dabei helfen, deinen Hund besser zu verstehen und dafür sorgen, dass ihr euch noch besser kennenlernt.

Bevor ein guter Trainer mit dem Training beginnt, wird er sich auch nach dem allgemeinen Gesundheitszustand deines Welpen/Hundes erkundigen, und auch fragen, ob du bestimmte Probleme hast, die du in Angriff nehmen möchtest.   

Fähigkeiten, die ihr wahrscheinlich lernen werdet: 

  • Deinem Hund beibringen, wie er mit anderen Hunden umgehen soll 
  • Kommandos wie Sitz und Rückruf 
  • Wie du deinen Hund mental und körperlich fit hältst: Fährten aufnehmen, Jagen und Apportieren, Agility-Spiele 
  • Stubenreinheit und allgemein gutes Hundeverhalten, wie zum Beispiel das Gehen an lockerer Leine 

Außerdem 

  • Wie du deinen Hund besser verstehst und besser mit ihm kommunizieren kannst 
  • Wie ihr eine Blockade im Training überwindet 
  • Wann und Wie du deinen Hund belohnen kannst 

Mit seinem Hund zur Hundeschule zu gehen, bedeutet nicht, dass man überfordert mit der Hundeerziehung ist. Es ist einfach nur eine soziale Aktivität für dich und deinen Hund, in der ihr gute Ratschläge bekommt und Methoden erlernt, die euer Zusammenleben verbessern können. 

Die Kurse gehen meistens über mehrere Wochen. Dazwischen gibt es viel Zeit, in der ihr die neuen Fähigkeiten trainieren könnt und in der ihr herausfinden könnt wie ihr das Erlernte in euren Alltag integrieren wollt. Hundeschule: Vorteile

In welchem Alter sollte mein Hund zur Hundeschule? 

Hundeschulen sind nicht nur für Welpen! Genau wie Menschen, sind auch Hunde nie zu alt um Neues zu lernen. Besonders wenn du einen erwachsenen Hund adoptierst, ist die Hundeschule eine gute Idee. Ein erwachsener Hund braucht nicht nur Zeit, um sich an ein neues Zuhause zu gewöhnen, sondern auch Geduld und Zeit, um seinen neuen Gefährten kennenzulernen. Und ein Hundetrainer kann dabei helfen Vertrauen zueinander zu festigen.  

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Lass dich beim Training von ADAPTIL unterstützen! Die "Wohlfühl-Botschaften" aus einem ADAPTIL Calm Halsband helfen deinem Hund dabei, sich immer wohl und sicher zu fühlen - Damit ihr beim Training immer einen kühlen Kopf bewahrt. 

Und für Welpen ADAPTIL Calm Junior

Wenn du dich dafür entscheidest, deinen Hund selbst zu trainieren, gibt es viele Informationsquellen, die dir dabei helfen können, z. B. unsere Tipps zur Welpenerziehung. Diese Option ist zwar günstiger, aber es kann schwierig sein, die Motivation aufrechtzuerhalten oder die Gründe zu verstehen, warum ihr im Training vielleicht keine Ergebnisse erzielt. 

Reagiert dein Hund jedoch gar nicht auf das Training, kann ein tiefergehendes Problem vorliegen. In diesem Fall solltest du ihn von einem Tierarzt untersuchen lassen.  Bei Verhaltensproblemen wie Aggression oder Trennungsproblemen oder wenn sich das Verhalten des Hundes in letzter Zeit verändert hat, solltest du auch einen qualifizierten Hundeverhaltensberater konsultieren, der dir helfen kann, herauszufinden, warum dein Hund sich so verhält, und dir Ratschläge gibt, wie du diese Probleme lösen kannst. Hundeschule: immer eine gute Idee

7 Vorteile für eure Beziehung zueinander 

Dein Hund und du seid ein Team! Eure Bindung zueinander wird schon allein dadurch gestärkt, dass ihr Zeit miteinander verbringt und gemeinsam positive Erinnerungen schafft. Hier sind 7 weitere Vorteile: 

  1. Wenn dein Vierbeiner weiß, dass er für gutes Benehmen und für das Reagieren auf deine Hinweise belohnt wird, wird er diese Vorgänge gerne wiederholen – und bald wird das gewünschte Verhalten für ihn zur zweiten Natur werden. 
  2. Ein gutes Training hilft deinem Hund, mit der Welt um ihn herum zu interagieren. Er kann zum Beispiel trainiert werden, sich bei Begegnungen mit anderen Hunden sozialer zu verhalten, er kann trainiert werden, Besucher im Haus besser zu akzeptieren und er kann lernen, sanft mit Kindern umzugehen.   
  3. Ein einfaches Rückruftraining mit dem Namen des Hundes und einem Signal kann schwierige (und manchmal gefährliche) Situationen vermeiden. Manchmal verliert man den Hund beim Spazierengehen aus den Augen. Wenn er aber gut auf sein Rückruf-Kommando hört, fällt es dir leichter, ihn wiederzufinden. Der gängigste Rückruf ist "[Name], komm!" - vergiss nicht, deinen Hund zu loben und ihm das Zurückkommen schmackhaft zu machen, da dies eine positive Verstärkung darstellt. 
  4. Das Training bietet sowohl körperliche als auch geistige Vorteile. Es ist großartig, etwas Neues zu lernen, und der Prozess, einem Hund etwas Neues beizubringen, ist für beide Seiten von Vorteil, da er eine geistige Stimulation bietet, die ebenso wichtig ist wie körperliche Bewegung; außerdem kann das Training dazu beitragen, dass Hunde nicht unter stressbedingten Problemen leiden. 
  5. Es ist leichter, einen gut trainierten und erzogenen Hund in Sicherheit zu bringen. Wenn er gut auf deine Signale reagiert, kann er in gefährlichen Situationen, wie zum Beispiel beim Laufen auf eine belebte Straße, nicht so schnell zu Schaden kommen. 
  6. Das Training schafft gegenseitigen Respekt zwischen dir und deinem Hund. Er wird lernen, deinem Urteil zu vertrauen und du wirst dich von seinen Fähigkeiten beeindrucken lassen. 
  7. Auch der Mensch profitiert vom Training mit dem Hund! Es ist gut dokumentiert, dass Menschen, die einen Hund besitzen, von dem veränderten Lebensstil profitieren, den dieser mit sich bringt, und das schon seit Jahrhunderten.  Die Verantwortung, sich um einen Hund zu kümmern und ihn zu einem liebgewonnenen, gut erzogenen Familienmitglied auszubilden, bringt viele gesundheitliche Vorteile mit sich – darunter viel Bewegung! 

Ein gut erzogener Hund wird zu einem geschätzten Familienmitglied und von seinen erlernten Fähigkeiten haben alle etwas! Du kannst ihn problemlos überall mit hinnehmen, er wird von mehr Leuten willkommen geheißen und ist geselliger, wenn er auf andere Hunde – und Menschen – trifft.

Der Hund selbst gewinnt auch mehr Freiheit durch eine gute Erziehung. Wenn ihr zum Beispiel spazieren geht, kannst du ihn frei herumlaufen und die Umgebung erkunden lassen, weil du darauf vertraust, dass er zurückkommt, wenn du ihn rufst. 

Du siehst also, es gibt fast keine Gründe, die gegen eine Hundeschule sprechen! 


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