Kleine Hunderassen - Deshalb solltest du sie nie unterschätzen

Geschrieben von ADAPTIL Expert, Veröffentlicht auf February 27, 2023

Kleine Hunderassen gelten oft als ängstlich und als Kläffer. Vor allem werden sie oftmals nicht ernst genommen, ganz nach dem Motto: „Das ist ja kein 'richtiger' Hund“. 

Es wird belächelt, wenn sie an der Leine ziehen und andere Hunde anbellen. Klar, man kann sie deutlich besser halten, als das bei einem Berner Sennenhund oder einem Schäferhund der Fall ist. Bedingt durch ihre Körpergröße werden kleine Hunde oft nicht besonders ernst genommen und teilweise zu wenig gefördert.
Ob man ihnen damit gerecht wird? Ganz gewiss nicht! Es wird meist völlig unterschätzt, was sie auf dem Kasten haben. 
Vor allem kann man sie nicht alle über einen Kamm scheren. Ein kleiner Hund ist nicht gleich ein kleiner Hund. Jeder Hund hat seine ganz individuellen Charaktermerkmale. Es gibt sensible, es gibt rauflustige, draufgängerische, jagdlich ambitionierte Typen und vieles mehr. 
Sie haben Bedürfnisse wie Hunde von größerer Statue: Sie wollen schnüffeln, erkunden, rennen, toben, sich wälzen, buddeln etc.

 

Worauf gilt es bei kleinen Hunden zu achten?

Es fällt auf, dass kleine Hunderassen teilweise viel herumgetragen werden. Doch sie sollten sich genauso wie große Hunde auf ihren vier Pfoten durchs Leben bewegen dürfen, sollen Erfahrungen sammeln und in den Alltag integriert werden. Natürlich haben sie aus ihrer Warte einen ganz anderen Blick auf die Welt. Wenn ein Bolonka Zwetna durch eine Fußgängerzone geführt wird, dann sieht er vor allem Menschenfüße um sich herum. Keinesfalls sollte ein Hund in solch einem Moment an langer Leine kreuz und quer laufen dürfen, denn ansonsten gerät er in Gefahr, übersehen und angerempelt zu werden. Es gilt, kleinen Hunden den nötigen Schutz zu gewähren und sie sicher zu führen, sodass sich eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen kann. Das beinhaltet, dafür Sorge zu tragen, dass sie möglichst ihren Raum haben, in dem sie sich bewegen können, zum Beispiel ohne geschubst oder gar getreten zu werden. 

Das eine oder andere Mal braucht es ein „Nein“ - und zwar nicht für den Hund, sondern gegenüber anderen Menschen - damit dieser nicht nach Lust und Laune von jedem angefasst wird. 
Manch ein kleiner Hund reagiert recht empfindlich, wenn er von einem großen stürmischen Hund bedrängt wird. Auch hier ist der Hundehalter gefragt, seinen Hund situativ zu schützen. Das kann der Fall sein, wenn die Hundebegegnung an der Leine stattfindet und der kleine Hund nicht ausweichen kann. Aber es ist auch notwendig, bei Freilauf-Situationen ganz genau hinzuschauen. Selbst wenn der andere keine bösen Absichten hat, so wird ein Kleiner schnell überrannt und Gewichtsunterschiede sind nicht zu unterschätzen. Manche Hunde geraten allerdings auch in Jagdfieber, sobald eine kleine Hunderasse rennt. Sollte daraus ein Hetzen entstehen, ist das unbedingt zu unterbinden. Es kann gefährlich werden, denn aus Spaß wird manchmal ernst.

Manche Kleinhundebesitzer sind eher überbesorgt und schränken ihren Hund stark ein. Der Hund darf wenig, lernt kaum etwas kennen und sitzt vor allem Zuhause auf dem Sofa. Wenn ein Hund allerdings nicht viel erleben darf (ganz gleich, ob kleiner oder großer Hund), kann es passieren, dass er im Laufe der Zeit Unsicherheiten entwickelt. Ist der eigene Hund eher eine Bangbüx, dann sollte er erst recht nicht von allem ferngehalten werden. Stattdessen ist es ratsam, dass die Besitzer ihm etwas zutrauen, ihm Mut machen und ihn unterstützen, zum Beispiel, wenn es darum geht, einen fremden Untergrund zu betreten, vor dem sich der Hund gruselt. Stimmungsübertragung spielt eine ganz entscheidende Rolle. 
Zudem trägt beispielsweise ein Adaptil Calm Halsband dazu bei, dass sich unsichere, kleine Hunde geborgen und gut aufgehoben fühlen und dadurch sicherer auftreten. 

Hinzu kommt, dass ihnen klare Strukturen im alltäglichen Umgang seitens des Menschen helfen, entspannt durchs Leben zu gehen. Erziehung und auch Beschäftigung brauchen kleine Hunde ganz genauso wie größere. Kleine Hunderassen sind oftmals sehr pfiffig und lerneifrig. Werden sie gefordert, trägt das dazu bei, dass sie ausgeglichen und zufrieden sind. Zudem wird die Mensch-Hund-Beziehung gefestigt und das ist für ein harmonisches Miteinander ganz entscheidend.


Frauke Loup, Hunde-Akademie Perdita Lübbe, Darmstadt, www.hundeakademie.de


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