Hund aus dem Tierheim adoptieren: Die wichtigsten Tipps für die erste Zeit von deiner Hundeexpertin
Wenn du einen Hund aus dem Tierheim holst, sind die ersten Tage, Wochen und Monate des Zusammenlebens super wichtig. Damit gewöhnen sich du und dein neuer vierbeiniger Kumpel so schnell und reibungslos wie möglich aneinander. In diesem Artikel zeigen wir dir Expertentipps, die deinem neuen Hund helfen können, sich in seiner neuen Umgebung sicher und wohl zu fühlen.
Was du beim Adoptieren eines Hundes beachten solltest
Bevor du einen Hund oder Welpen zu dir nach Hause holst, solltest du dir überlegen, wie sich die Veränderung seiner Umgebung auf ihn auswirken wird. Manche Hunde kommen vielleicht aus einem ähnlichen Umfeld wie dem, das du ihnen bieten kannst, viele andere aber nicht. Große und plötzliche Veränderungen können bei Hunden Stress und Ängste auslösen. Daher ist es wichtig, den Übergang in die neue Umgebung so sanft wie möglich zu gestalten.
Für deinen adoptierten Hund ist es vielleicht das erste Mal, dass er in einem Haus lebt oder eine liebevolle Beziehung zu Menschen aufbaut. Dein neuer Begleiter wird ein paar Tage brauchen, um sein neues Zuhause, die Gegenden, in denen du regelmäßig spazieren gehst, und sogar die verschiedenen Familienmitglieder kennenzulernen.
Wenn dein Hund noch nie in einer familiären Umgebung gelebt hat, zeigt er möglicherweise nicht das Verhalten, das du von einem erwachsenen Hund erwarten würdest. Er weiß vielleicht nicht, wie man an der Leine läuft oder stubenrein ist, weshalb Geduld bei der Adoption eines Rettungshundes entscheidend ist.

Tipps für zu Hause, um einem Rettungshund bei der Eingewöhnung zu helfen
Diese Tipps für zu Hause zeigen dir, wie du deinem neu adoptierten Hund helfen kannst, sich positiv an seine neue Umgebung anzupassen, und wie du Vertrauen zu deinem Hund aufbauen kannst:
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Gib deinem neuen Hund die Zeit und den Raum, die er braucht, um von sich aus auf dich zuzukommen. Zwinge ihn niemals zu einer Interaktion. Wenn du ihn streicheln oder rufen möchtest, positioniere dich ein paar Meter entfernt, gehe in die Hocke und rufe ihn mit sanfter Stimme. Wenn er nicht kommt, gib ihm etwas Zeit und versuche es später erneut.
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Wenn du einen Welpen oder Hund nach Hause bringst, zeig ihm dein gesamtes Zuhause. Stelle sicher, dass er weiß, wo er Wasser, Futter und seine Ruheplätze findet.
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Steck einen ADAPTIL Calm Verdampfer in dem Bereich ein, in dem er sich ausruhen wird. Die entspannenden Pheromone, die aus dem Verdampfer freigesetzt werden, helfen deinem Hund, sich einzuleben, indem sie ihm natürliche Sicherheit geben.
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Sprich mit ihm in einem sanften und angenehmen Tonfall und vermeide laute oder plötzliche Geräusche.
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Wenn du ihm ein Zeichen geben oder ihn von einem Ort wegbringen musst, z. B. um ihn vom Sofa zu holen oder ihm etwas aus dem Maul zu nehmen, tausche dies gegen ein Leckerli ein. Mach das niemals abrupt und bestrafe ihn nicht.
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Vermeide Besuche, insbesondere von kleinen Kindern, um in den ersten Tagen eine ruhige Umgebung zu schaffen.
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Alle Familienmitglieder sollten sich auf Regeln einigen, z. B. ob dein Hund auf das Sofa oder die Betten darf. Halte dich an diese Regeln, sobald sie festgelegt sind. Sie sollten von Anfang an klar sein und von allen im Haushalt befolgt werden.
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Versuche, zumindest in den ersten Tagen die gleichen Routinen einzuhalten. Wenn du später Änderungen vornehmen möchtest, tue dies schrittweise, um deinem Hund die Anpassung zu erleichtern. Die Etablierung einer konsistenten Routine mit deinem Hund trägt auch dazu bei, die Bindung zwischen Mensch und Hund zu stärken.
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Sorg dafür, dass dein Hund immer motivierende und gesunde Dinge zum Kauen hat, wie zum Beispiel Hirschgeweihe oder Knochen aus gepresstem Leder. Um ihn zu unterhalten und zu entspannen, kannst du Spielzeug wie Aktivitätsfutterautomaten oder Schnüffelmatten verwenden.
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Wenn du in den ersten Wochen nach der Adoption eines Rettungshundes die Natur erkundest, solltest du am besten an ruhigen Orten spazieren gehen. Vermeide Umgebungen mit vielen visuellen und akustischen Reizen wie belebte Straßen oder Einkaufszentren.
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Wenn ihr euch besser kennt, lernst du, wie du eine Bindung zu deinem Hund aufbauen kannst, findest heraus, welche Orte ihm am besten gefallen, und verstehst, welche Aktivitäten er im Freien bevorzugt.
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Lass ihn nicht von der Leine, wenn das nicht erlaubt ist, damit er nicht wegläuft.
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Achte darauf, wie er auf Fremde reagiert. Wenn du Anzeichen von Ablehnung siehst, wie z. B. Weglaufen, Annäherungsvermeidung oder Weggehen, wenn er berührt wird, zwing ihn nicht zur Interaktion. Das ist besonders wichtig bei Kindern.

Tipps für Spaziergänge im Freien mit einem adoptierten Hund
Möglichkeiten, sein Verhalten zu formen
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Dein neuer vierbeiniger Freund wird dich genauso kennenlernen wie du ihn, und ihr werdet euch mit der Zeit aneinander anpassen. Es ist jedoch wichtig, dass du verstehst, was er dir mitteilen möchte. Das Erkennen der Bedeutung der Körpersprache deines Hundes ist der Schlüssel zum Verständnis und zum Aufbau von Vertrauen zu deinem Hund. Der ADAPTIL Decoder-Kurs kann dir dabei helfen, die Kommunikationsweise deines Hundes zu lernen, eure Bindung zu stärken und euch noch besser zu verstehen und zu lieben!
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Nutze Trainingseinheiten, um ihm beizubringen, wie du dir sein Verhalten wünschst, und setze positive Verstärkung ein, indem du ihn lobst, wenn er das gewünschte Verhalten zeigt. Konzentriere dich nicht darauf, ihn für unangemessenes Verhalten zu schelten, da dies, wie bei jedem Hund, nicht zum Lernen beiträgt und sich negativ auf die Entwicklung eurer Beziehung auswirken kann.
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Führ alle Routinen nach und nach ein, um ihm Zeit zur Anpassung zu geben. Wenn du ihn zum Beispiel allein lassen musst, fang zunächst mit kurzen Zeiträumen und nach einem Spaziergang an. Wenn er sich an seine Umgebung gewöhnt hat, förder ruhiges Verhalten, indem du ihn an seinen Lieblingsstellen streichelst und ihm Leckerlis gibst. Dies ist eine der effektivsten Strategien, um deinem Hund zu helfen, aufmerksam und ruhig zu bleiben.
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Wenn du nach der Adoption eines Rettungshundes auf Schwierigkeiten stößt, hol dir Hilfe von einem geeigneten Fachmann. Je früher du handelst, desto einfacher wird es sein, gute Gewohnheiten zu etablieren und gewünschtes Verhalten zu verstärken.
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