Das hilft wirklich gegen Reisekrankheit bei Hunden
Reisekrankheit beim Hund: Warum Reisetabletten nicht immer die Ursache behandeln
Leidet dein Hund unter Übelkeit, Erbrechen oder Unruhe während der Autofahrt? Dann steckt nicht immer eine klassische Reisekrankheit dahinter. Bei vielen Hunden spielen auch Stress, Unsicherheit oder negative Erfahrungen rund ums Autofahren eine wichtige Rolle.
Warum Reisetabletten nicht immer ausreichen
Reisetabletten können dabei helfen, Symptome wie Übelkeit zu lindern. Sie lösen jedoch nicht automatisch die Ursache des Problems.
Manche Hunde reagieren auf Autofahrten mit Stress oder Angst. Häufig haben sie negative Erfahrungen mit dem Autofahren verknüpft, beispielsweise lange Fahrten, Tierarztbesuche oder die erste Trennung von Mutter und Geschwistern.
Daneben kann auch eine echte Bewegungsübelkeit auftreten. Dabei entstehen widersprüchliche Sinneseindrücke zwischen Gleichgewichtsorgan, Augen und Körperwahrnehmung – ähnlich wie bei Menschen mit Reisekrankheit.
Wenn Angst oder Stress eine wesentliche Rolle spielen, reicht es oft nicht aus, ausschließlich die Übelkeit zu behandeln. In diesen Fällen sollte auch das emotionale Wohlbefinden des Hundes berücksichtigt werden.
Typische Anzeichen von Stress beim Autofahren
Stress und Unsicherheit können sich während einer Autofahrt auf unterschiedliche Weise äußern:
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Hecheln
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Zittern
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Bellen oder Jaulen
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Unruhe
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Speicheln
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Harn- oder Kotabsatz
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Fluchtversuche
Je stärker die Anspannung, desto ausgeprägter können diese Symptome sein.
Stress reduzieren und entspannter reisen
Eine positive Gewöhnung an das Auto, kurze Trainingseinheiten und eine ruhige Umgebung können vielen Hunden helfen, entspannter zu reisen.
Zusätzlich kann das ADAPTIL Transport Spray unterstützend eingesetzt werden. Das Spray wird auf die Transportbox, eine Decke oder andere vertraute Gegenstände im Fahrzeug aufgetragen und kann dazu beitragen, eine beruhigende Umgebung für deinen Hund zu schaffen.
Da Stress und Übelkeit häufig miteinander zusammenhängen, kann eine Verringerung des Stressniveaus dazu beitragen, dass sich auch die Symptome während der Autofahrt verbessern. Für optimale Ergebnisse sollte das Spray etwa 15 Minuten vor Fahrtantritt angewendet werden.
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11 Tipps gegen Reiseübelkeit beim Hund
Reiseübelkeit lässt sich häufig nicht von heute auf morgen beseitigen. Mit etwas Geduld, einem schrittweisen Training und einer möglichst stressfreien Umgebung können viele Hunde jedoch lernen, Autofahrten deutlich entspannter zu erleben.
1. Für mehr Entspannung vor der Fahrt sorgen
Stress und Anspannung können die Symptome der Reiseübelkeit verstärken. Unterstützende Produkte wie ADAPTIL Chew können deinem Hund dabei helfen, vor einer Autofahrt ruhiger zu werden. Die Kausnacks sollten etwa 30 Minuten vor Reisebeginn gegeben werden.
2. Eine vertraute Umgebung im Auto schaffen
Vertraute Gerüche vermitteln Sicherheit. Besprühe die Decke, das Hundebett oder die Transportbox deines Hundes mit ADAPTIL Transport Spray und lasse das Produkt vor der Nutzung kurz einwirken. So kann dein Hund das Auto leichter mit einer entspannten Umgebung verbinden.
3. Das stehende Auto positiv verknüpfen
Viele Hunde reagieren bereits auf das Einsteigen ins Auto mit Unsicherheit. Beginne deshalb mit dem Training, während das Fahrzeug geparkt ist und der Motor ausgeschaltet bleibt.
Lass deinen Hund das Auto in seinem eigenen Tempo erkunden und belohne ruhiges Verhalten mit Lob oder kleinen Leckerlis.
4. Positive Erfahrungen schaffen
Das Ziel des Trainings ist es, dass dein Hund das Auto mit angenehmen Erlebnissen verbindet. Belohnungen, ruhiges Spielen oder gemeinsame Zeit im Fahrzeug können dabei helfen, negative Erwartungen abzubauen.
5. In kleinen Schritten trainieren
Kurze und erfolgreiche Trainingseinheiten sind deutlich effektiver als lange Übungseinheiten. Steigere den Schwierigkeitsgrad erst, wenn dein Hund beim aktuellen Trainingsschritt entspannt bleibt.
6. Den laufenden Motor einführen
Sobald dein Hund sich im stehenden Auto wohlfühlt, kannst du den Motor starten. Belohne ruhiges Verhalten weiterhin mit Lob und Leckerlis.
Viele Hunde benötigen mehrere Wiederholungen, bevor sie sich an Motorgeräusche und Vibrationen gewöhnen.

7. Mit kurzen Fahrten beginnen
Der nächste Schritt sind sehr kurze Fahrten von wenigen Minuten. Fahre zunächst nur kurze Strecken und erhöhe die Dauer allmählich, sobald dein Hund entspannt bleibt.
So lernt er, dass Autofahrten vorhersehbar und ungefährlich sind.
8. Eine sichere Transportmöglichkeit nutzen
Eine Transportbox oder ein Transportkäfig kann vielen Hunden ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Gleichzeitig schützt sie den Hund während der Fahrt.
Wichtig ist, dass die Box ausreichend Platz bietet und bereits vor der Reise positiv aufgebaut wurde.
9. Alternativ ein Sicherheitsgeschirr verwenden
Wenn dein Hund nicht in einer Transportbox reist, sollte er mit einem geeigneten Sicherheitsgeschirr gesichert werden. Dieses verhindert unkontrollierte Bewegungen im Fahrzeug und erhöht die Sicherheit für alle Insassen.
10. Die Fütterung anpassen
Vor längeren Autofahrten empfiehlt sich häufig eine kleinere Mahlzeit. Ein voller Magen kann die Übelkeit bei empfindlichen Hunden verstärken.
Frisches Trinkwasser sollte deinem Hund jedoch jederzeit zur Verfügung stehen.
11. Regelmäßige Pausen einlegen
Auf längeren Reisen sind regelmäßige Pausen besonders wichtig. Plane etwa alle zwei Stunden einen Stopp ein, damit dein Hund sich bewegen, entspannen und lösen kann.
Achte außerdem auf eine gute Belüftung des Fahrzeugs und lasse deinen Hund niemals unbeaufsichtigt im Auto zurück. Bei längeren Fahrten kann die erneute Anwendung von ADAPTIL Transport Spray dazu beitragen, die vertraute Umgebung aufrechtzuerhalten.
Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg
Jeder Hund reagiert unterschiedlich auf Autofahrten. Manche gewöhnen sich innerhalb weniger Wochen an das Reisen, während andere deutlich mehr Zeit benötigen. Mit einem schrittweisen Training, positiven Erfahrungen und einer entspannten Umgebung lassen sich die Beschwerden vieler Hunde jedoch deutlich reduzieren.
Je früher dein Hund lernt, Autofahrten mit Sicherheit und positiven Erlebnissen zu verbinden, desto entspannter werden zukünftige Reisen für euch beide.
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